Zoltan Balint Spezialarzt FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe

Brustselbstkontrolle

1. Zu Beginn jeder Untersuchung steht die Betrachtung der Brust vor dem Spiegel mit anliegenden Armen. Achten Sie hierbei auf Veränderungen der Grösse, Form, Brusthaut, sowie Einziehungen, Vorwölbungen und Veränderungen der Brustwarzen. Wiederholen Sie anschliessend die Betrachtung Ihrer Brust mit über dem Kopf verschränkten Armen.

2. Tasten Sie im Stehen Ihre Brust mit allen Fingern der flach aufliegenden Hand ab – die rechte Brust mit der linken Hand und die linke Brust mit der rechten Hand.

3. Beginnen Sie die Tastuntersuchung am besten auf der Innenseite der Brust und setzen Sie diese zur Aussenseite hin fort. Im Normalfall findet sich dabei im oberen äusseren Drittel der Brust dichteres Gewebe.

4. Gesondert untersucht wird das Gewebe hinter der Brustwarze und die Brustwarze mit dem Warzenhof. Drücken Sie jede Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger aus. Erscheint Flüssigkeit, so (achten Sie auf Farbe und Beschaffenheit) teilen Sie diese Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin mit.

5. Die Selbstuntersuchung wird mit dem Abtasten beider Achselhöhlen abgeschlossen. Achten Sie dabei auf Knotenbildung. Tastbare Lymphknoten sind in der Regel nichts aussergewöhnliches, wichtig ist aber, Veränderungen zu erkennen. Wiederholen Sie das Abtasten der Brust im Liegen, gelegentlich können erst bei diesem Untersuchungsgang Veränderungen festgestellt werden.